Ein Termin schiebt sich davor, das Kind wird krank, das Projekt zieht sich.
Die meistgestellte Frage im Ausdauersport ist deshalb nicht „welcher Plan" — sondern
„die Einheit ist ausgefallen, was jetzt".
Die übliche Antwort lautet „dafür gibt es keine Faustregeln". Für die
Folge gibt es sehr wohl eine Rechnung.
Worauf es in deiner Trainingswoche ankommt
Ein Trainingsplan ist keine Liste von Terminen, die man abhakt. Er ist eine Mischung: viel
Lockeres, wenig Hartes, dazwischen möglichst wenig. Diese Mischung ist das, was wirkt — die
Summe der Kilometer sagt darüber wenig, und der Haken am Dienstag gar nichts.
Das ist die unbequeme Seite: Ein Ausfall ist nicht deshalb schlimm, weil etwas
fehlt, sondern weil sich das Verhältnis verschiebt. Die tröstliche Seite: die
meisten Ausfälle verschieben das Verhältnis kaum.
1 · Eine Einheit fehlt
Das ist der Normalfall. Hier ist die verbreitete Annahme falsch herum: Die lockere Einheit
zu streichen wirkt harmlos und macht die Woche trotzdem härter, denn wenn das Lockere
wegfällt, bleibt derselbe harte Teil in einer kürzeren Woche stehen.
Urlaub, ein Projekt, ein Umzug. Danach stellt sich eine andere Frage: wo man wieder
einsteigt, und wie viel in der ersten Woche überhaupt verloren ist.
Kein fertiger Trainingsplan und keine Wochenvorlage. Dafür kennen wir weder deinen
Kalender noch dein Ziel — und eine Vorlage, die beides nicht kennt, ist genau der Grund,
warum Pläne am Kalender scheitern.
Und nichts über Pausen wegen Verletzung oder Krankheit. Das ist keine
Trainingsfrage, und wir beantworten sie nicht. Hier geht es um Pausen, die aus
Terminen entstehen.
Nach drei Aufbauwochen kommt in der Regel eine Entlastungswoche. Liegt deine Erholung zu
tief, macht FORMPACE die nächste harte Einheit leichter und kürzer. Kommt ein Termin
dazwischen, schiebst du die Einheit auf einen anderen Tag.
FORMPACE erklärt jede automatische Anpassung im Klartext. Keine Streaks,
kein Druck.